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Fast jeder ist zuckersüchtig

Schnelles Essen, Fertigprodukte und zu wenig Zeit für die wichtigen Dinge bestimmen unseren Alltag. Die Folge: Zuckersucht!

Alle wollen gesund essen und leben, aber das wir im Durchschnitt fast 32 Zuckerwürfel pro Tag verzehren, das ist den wenigsten klar. Unsere vermeintlich gesunden und vor allem leckeren Lebensmittel sind voll von versteckten Zuckern! Die Industrie nennt es unverzichtbare Zusatzstoffe, die der Nahrung ihren Geschmack und eine gewisse Haltbarkeit verleihen sollen, wir nennen es Gift!

Zucker ist eine unsichtbare Droge, denn er versteckt sich überall, schmeckt anfänglich sehr lecker und versucht unseren Kopf so zu steuern, dass wir immer mehr davon haben wollen. Hat er uns einmal in seinen Bann gezogen, so kommen wir nur sehr schwer von ihm los.

Natürlich ist nicht jeder Zucker gleich, entscheidend ist in welcher Form er auftaucht. Für eine gesunde Ernährung solltest du deswegen zwischen den verschiedenen Zuckervariationen unterscheiden können. Um dich in einem Dschungel voller versteckter Zuckerfallen zurecht zu finden, kann dich das 22TZD-Programm sehr gut unterstützen.

Jeder kennt das: Ein Schokostückchen hier, ein Gummibärchen da, ach ja, der Teelöffel Zucker im Kaffee oder Espresso darf natürlich auch nicht fehlen. All diesen offensichtlichen Zuckerfallen ist jeder von uns ausgesetzt, aber diese lassen sich am einfachsten vermeiden, weil sie offensichtlich sind und man sie sofort erkennt. Doch was ist mit dem Zucker in Brot, Essiggurken, Pumpernickel oder Balsamico Essig. Warum wird eigentlich Zucker in Fleisch und Tofu hinzugesetzt? Achten wir wirklich nicht darauf oder wissen wir es einfach nicht?

Die Lebensmittelindustrie hält hier geschickt die Fäden in der Hand. Sie gaukelt uns seit Jahren vor, dass sie für uns Verbraucher alles mögliche macht, um uns bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung zu unterstützen. Sie packt zugesetzte Zucker und Süßstoffe in ca. 80 % aller Lebensmittel, weil Fett ja so schlecht sei.

Sie suggeriert uns, dass wir durch ein schnelles und arbeitsintensives Leben auch zu schnelleren und meist sehr kostengünstigen Lebensmitteln greifen sollen, weil hier alles drin steckt, was der Körper braucht. Doch das Gegenteil ist der Fall (!), denn eine Regel besitzt immer noch ein Credo unbegrenzte Gültigkeit: Alles was günstig und schnell zu verzehren ist, kann nicht gleichzeitig gut für unseren Organismus sein, zumindest nicht auf längere Sicht.

Wir leben leider in einer Zeit, die geprägt ist von Geschwindigkeit und genauso Verhalten wir uns auch, wenn es um Essen geht. Leider auf Kosten unserer eigenen Gesundheit.

Schaut man sich das Bild von Deutschland mal genauer an, so fällt nicht nur den Statistikern hierzulande auf, dass der Zuckerkonsum in den letzten Jahren immens gestiegen ist. Im Durchschnitt verbraucht der Deutsche im Jahr ca. 35 kg Zucker. Das sind 11.680 Würfelzucker pro Jahr pro Kopf oder knapp 32 Zuckerwürfeln pro Tag und dabei liegt der eigentliche maximale Verzehrwert bei 8 Würfelzucker pro Tag.

Aber warum hat sich das so entwickelt und ist das wirklich so schlimm für uns?

Um diese Frage zu beantworten, muss erstmal geklärt werden, was bei einem übermäßigem Konsum von Zucker in unsere Körper passiert und warum eine hohe Zuckerdosis so gefährlich ist.

Wenn wir von Zucker reden, dann kommen wir um den Begriff der Kohlenhydrate nicht herum. Tatsächlich nehmen wir ständig Zucker zu uns, denn tatsächlich sind Kohlenhydrate nichts anderes als eine Verkettung von Zuckermolekülen. Dabei sind Struktur und Aufbau (biochemisch) oft entscheidend, wenn es um die Wirkung in unserem Körper geht.

Die Faustregel ist einfach: Je einfacher ein Zucker ist, umso schneller wird er im Körper verstoffwechselt. ABER VORSICHT: Das heißt nicht, dass dieser einfache Zucker der gute Zucker ist, ganz im Gegenteil.

Der klassische Haushaltszucker zum Beispiel ist in seinem Aufbau sehr einfach. Durch diese einfache Struktur wird er relativ rasch vom Körper aufgenommen und über die Blutbahn an die Zielzellen und Organe verteilt, um daraus Energie zu gewinnen. Da er so einfach aufgebaut ist, steigt der Blutzuckerspiegel rasch an und fällt genauso schnell wieder ab.

Je einfacher ein Zucker ist, desto schneller geht dieser in die Blutbahn über.

Durch seine Einfachheit ist am Haushaltszucker nichts Komplexes, an dem sich der Körper länger aufhalten müsste. Die Folge: Bei erhöhtem Konsum solcher Einfachzucker kommt es zu enormen Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Diese Schwankungen machen sich ganz unterschiedlich bemerkbar.

Heißhungerattacken können die Folge sein.

Jeder kennt das Gefühl, wenn nach dem Genuss von Süßem die Laune und die Lust auf mehr Süßes steigt. In diesem Moment werden Wohlfühl- und Glückshormone freigesetzt, die in unserem Gehirn Belohnungspfade anregen. Man bekommt Lust auf mehr. Kommt es nun zu einem regelmäßig und sogar unkontrollierten Verzehr von Zucker, so reagiert unser Belohnungssystem über und das kann wiederum zu Kontrollverlusten, Essgelüsten und einer erhöhten Zuckertoleranz führen. Mit anderen Worten, wir werden zuckersüchtig!


Aber was passiert, wenn du zu viel Zucker isst?

Das Zauberhormon heißt Insulin, das dir bei der Verstoffwechslung von Zucker hilft. Es entfernt überschüssigen Zucker aus der Blutbahn und regelt somit den Blutzuckerspiegel in deinem Körper. Kommt es nun zu einem ständigen Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln, so schießt auch der Insulinspiegel immer wieder in die Höhe. Es kommt zu regelrechten Up- and Downs innerhalb deines Blutzuckers und der Insulinausschüttung. Das Problem: Ein ständig erhöhter Insulinspiegel wirkt im Körper entzündungsfördernd und somit ganz pauschal beschleunigend auf die Entwicklung vieler chronischer Krankheiten wie:

  •   Adipositas
  •   Diabetes mellitus Typ 2
  •   Hyperinsulinämie
  •   Alzheimer usw.

Neben den enormen Blutzucker- und Insulinschwankungen kommt es zu einem weiteren Problem: Einfache Zucker enthalten deutlich weniger Vitamine und Mineralstoffe. Der Körper allerdings verlangt nach genau diesen „komplexen Zuckern“, um seinen Bedarf an wichtigen Vitalstoffen zu decken. Er verlangt also nach mehr. Das ist der einfache Grund dafür, warum der Körper und somit wir uns nicht mit einem Stückchen Schokolade zufrieden geben können.

Zucker, egal ob einfach oder komplex, dient seit menschengedenken unserem Körper als Energiequelle. Dabei macht unterschied Körper keinen Unterschied zwischen der Art der Zucker, denn es geht immer um das eine Ziel: Lebenswichtige Körperfunktionen aufrechterhalten und unser Gehirn mit Energie versorgen.

Trotzdem hat die Komplexität eines Zuckers Auswirkungen auf die Reaktion in unserem Körper. Einfachzucker wirken wie kleine Stromschläge, um schnelle (aber) kurzfristig Energie zu generieren. Komplexe Zucker hingegen wirken länger und nachhaltiger und dienen der Versorgung unseres Körpers mit den notwendigen Nährstoffen.

Das heimtückische am Zucker-Reichtum liegt mittlerweile in unserer (Über)Versorgung. Heutzutage bekommen wir zu jeder Zeit, an fast jedem Ort der Welt einfach ALLES und dazu gehören vor allem zuckerreiche Lebensmittel! Oberstes Ziel der Konzerne: Günstige Lebensmittel die eine schnelle Energieversorgung versprechen, denn der Mensch muss ja aus Arbeitsgründen schnell wieder einsatzfähig sein!

Hinzu kommt noch die Fähigkeit unseres Körper, Energie für schlechtere Zeiten bereit zu halten, aber diese schlechteren Zeiten gibt es nicht mehr! Obwohl wir an energiereichen Lebensmitteln überversorgt sind, herrscht für unseren Organismus und in unseren Köpfen immer noch Lebensmittelknappheit. Wir wollen einfach ständig Energie! Wie anfangs gesagt verzehren wir Unmengen Zucker pro Tag, also erhält unser Körper auch viel zu viel Energie.

Die Folge: Jeder fünfte Deutsche leidet an einer Fettleber!

Wieder einmal zeigt sich, dass nicht das Fett in Lebensmitteln das Problem darstellt, sondern der übermäßige Konsum von Zucker!

Doch wie entzieht man sich diesem Teufelskreis, immer mehr Zucker zu essen?

Für ein gesundes Leben muss man alte Ess- und Lebensgewohnheiten ein wenig auf den Kopf stellen und einen besonnenen Umgang mit seinen täglichen Zuckerkonsum an den Tag legen. Nur wer langfristig auf große Mengen an Zucker verzichtet, kann seinem Körper wirklich helfen seinen natürlichen Prozess ohne Behinderungen durchzuführen.

Aber wie soll man damit starten, denn immerhin ist unser Umgang mit Zucker seit Kindesbeinen geprägt. Die Industrie fügt Zucker in fast jedes industriell hergestellte Lebensmittel hinzu und die Wahrheit ist schlicht, dass ein Großteil von uns zuckersüchtig ist.

Der Anfang sollte immer eine Entgiftung sein, die unserem Körper dabei hilft sich auf einen ausgeglichenen Insulinspiegel einzustellen und uns die Möglichkeit gibt, uns stärker und intensiver mit unserer Ernährung und unseren Gewohnheiten auseinander zu setzen. Genau dieser Funktion hat das 22-Tage-Zucker-Detox-Programm und bildet damit die ideale Grundlage um in ein gesundes und zuckerfreies Leben zu starten.